Als ich gestern morgen beim Frühstück die Leipziger Volkszeitung aufschlug, konnte ich gleich auf der ersten Seite des Lokalteils Erfreuliches zum Graphischen Viertel lesen. Wie die LVZ schreibt, wird dieser Tage ein größeres Bauvorhaben rund um die Kreuzstraße begonnen, bei dem knapp 200 Wohnungen saniert werden. Bei diesem Projekt wird ein Konzept der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) umgesetzt, das bei einem Wettbewerb des Bundesbauministeriums eine Silbermedaille erhielt – dabei punktete der Entwurf unter anderem durch pfiffige Lösungen zur Energieeinsparung.
MehrIn letzter Zeit haben ja einige TV-Teams den Charme des Reclam-Carrées erkannt und die Straßen des Graphischen Viertels als Kulisse für Dreharbeiten genutzt. Wussten Sie aber, dass Filmarbeiten im Reclam-Carrée an der Tagesordnung sind? Hier ist nämlich seit zehn Jahren die Firma UFA Fernsehproduktion ansässig, die unter anderem die beliebte Krimiserie „SOKO Leipzig“ produziert. Wenn Sie so wie ich täglich im Reclam-Carrée unterwegs sind, werden Ihnen bestimmt an einigen Tagen die Scheinwerfer im Innenhof oder Schauspieler im Polizistenkostüm aufgefallen sein – ein sicheres Zeichen, dass gerade wieder Dreharbeiten im Gange sind.
MehrAls ich am gestrigen Mittwochmorgen auf dem Weg ins Reclam-Carrée war, fielen mir auf der Straße neu aufgestellte Halteverbotsschilder und einige parkende Lkw auf. Allerdings war hier kein Umzug im Gange. Wie ich herausbekommen habe, fanden in der Kreuzstraße und in der Inselstraße Dreharbeiten für einen Fernsehfilm des MDR statt. Am Mittwoch stand der Abschluss der Filmarbeiten auf dem Plan des Teams.
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An vielen Stellen in Leipzig gibt es Objekte, die einem Vorbeigehenden nicht sofort ins Auge fallen, aber trotzdem ein Stück kulturelle Geschichte Leipzigs erzählen. Auch in der Nähe des Reclam-Carrées sind solche versteckten Hinweise zu finden. Vielleicht sind sie auf dem Weg zum Einkauf im Supermarkt an der Ludwig-Erhard-Straße auch schon auf die kleine, von Gebüsch umgebene Tafel aufmerksam geworden, die sich direkt neben der Fußgängerampel befindet. Heute möchte ich Ihnen von der Person erzählen, für die die Bronzetafel am 13. März 1995 an der Stelle errichtet wurde, wo sich die Ludwig-Erhard-Straße und die Kreuzstraße schneiden. Die Rede ist von der Autorin und Frauenrechtlerin Louise Otto-Peters, die auf den Tag genau 100 Jahre vor Enthüllung der Gedenktafel in Leipzig starb.
MehrDie Gegend rund um die Kreuzstraße ist zwar nicht als die Einkaufsmeile Leipzigs schlechthin bekannt, bietet aber einige Möglichkeiten, die Siebensachen für den alltäglichen Bedarf zu erwerben, ohne sich in die Fußgängerzonen der Leipziger Innenstadt begeben zu müssen. Bereits bei den grundlegenden Artikeln des täglichen Bedarfs hat man rund ums Reclam-Carrée die Wahl zwischen verschiedenen Supermärkten.
In der Kreuzstraße 31 gibt es einen Rewe-Markt, während man in der Inselstraße 4 bei Netto einkaufen kann. Wer sich in größeren Verbrauchermärkten wohler fühlt, kann nach einem kurzen Fußweg im Kaufland in der Dresdner Straße 78 shoppen. In direkter Nachbarschaft des Supermarkts gibt es übrigens auch andere Geschäfte, wie beispielsweise eine Drogerie, einen Blumenladen oder einen Zeitungskiosk.
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